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knowledge base

 
kleines tutorium für magister 2:
tips für das geisteswissenschaftliche studium

 

 

inhalt

 

anmerkungen zur sprache, zum lesen und zur allgemeinbildung

Geisteswissenschaftliche Studenten müssen lesen! Und zwar viel - in der Breite als auch gezielt in der Tiefe! Das Lesen und Reflektieren hat dabei eindeutig Vorrang vor stupidem Auswendiglernen und Stoffverschlingen. Das Problem ist jedoch, daß einem als Geisteswissenschaftler derart viel Literatur erschlägt, daß man häufig weder Anfang noch Ende finden kann. Nach Jahren des Grübelns und Zweifelns bin ich schließlich zur Erkenntnis gekommen, daß es letztlich fast (!) egal ist, was man zu seinen Fächern liest, hauptsache, man tut es - kontinuierlich. Wichtig ist dabei, daß bestimmte Bereiche einfach Priorität besitzen, und dazu gehören neben Eurer Studienliteratur anspruchsvolle literarische Werke, eine Tageszeitung, vielleicht auch ein politisches Wochenmagazin und natürlich Fachzeitschriften. Zwei Dinge solltet Ihr dabei auf jeden Fal vermeiden: Fachidiotie und die totale Ahnungslosigkeit. Also, FAZ, HAZ, SZ, Spiegel, Die Zeit, Goethe, Homer, Lessing etc. sollten irgendwie Einzug in Euer Leben finden. Natürlich heißt das alles jetzt nicht, daß es zu einem Zwang werden soll. Die Zeit nicht gelesen? SZ mal drei Tage liegengelassen? Who cares?!? Aber wichtig ist, daß es Euch auffällt, die Zeit oder die SZ nicht gelesen zu haben! Und genügend Muße für die Lieblingsliteratur bleibt immer noch.

Fachzeitschriften sind allerdings so ein Thema, denn sie kosten für gewöhnlich pro Ausgabe mehr, als ein Student im Jahr verdient. Zum Glück gibt es da aber auch noch zahlreiche nette Zeitschriften für den normal situierten Leser, die an jedem Kiosk für vernünftige Preise zu erstehen sind und ein breites Spektrum an Wissen vermitteln. Für Historiker wären da z.B. zu nennen:

- Damals - Das Magazin für Geschichte: Anerkannt gut, monatlich, breites Spektrum, 10,50 DM (76,- DM Studiabo).
- Geschichte mit Pfiff: Relativ gut, monatlich, jeweils ein Oberthema, 7,80 DM (auch in unserer Seminarbibliothek vorhanden).
- GEO Epoche. Überweigend gute Artikel, dreimal pro Jahr, jeweils ein Thema, 14,80 DM.
- PM History: Nett zu lesen, vierteljährlich, breites Themenspektrum, 8,50 DM.
- Anno Domini: Artikel über das Mittelalter und viele Termine, vierteljährlich, 9,80 DM.

Ihr seht, man kann auch zu normalen Preisen aktuelle Informationen bekommen, die neuste Forschung verfolgen oder einen Blick in fremde Themenbereiche werfen.

Besorgt Euch darüber hinaus in den ersten Semestern eures Studiums besonders die Standardwerke eures jeweiligen Interessengebietes und fragt bei Unklarheiten ohne Hemmungen Eure Dozenten, die Euch mit Sicherheit bereitwillig weiterhelfen werden. Es gibt Bücher, die ständig wieder benutzt werden und solche, die einfach ´Pflichtanschaffungen´ sind, wie z.B. für Historiker die Propyläen Weltgeschichte. Der Besitz bestimmter Lexika und Fachliteratur erspart unschätzbar viel Zeit, Mühen und Gänge in die Bibliothek. Ihr werdet das spätestens nach den ersten verzweifelten Versuchen, an vielgefragte Bücher zu kommen, schätzen lernen. TIP: Bei Schmorl u.v. Seefeld und besonders in der Hildesheimer Bernwardsbuchhandlung in der Andreaspassage bekommt man ständig Schnäppchen zum hervorragenden Preis. Des weiteren bietet der Versandbuchhandel Franz A. Taubert, Postfach 1557, 38657 Bad Harzburg viele interessante Bücher zum Sonderpreis, desgleichen auch andere Versandbuchhandlungen (Akzente GmbH, Tel.: 0221/9364470; Orbis Libri, Tel.: 02054/82196; Conlibro, Tel.: 06151/302922; Weltbild-Verlag) und natürlich die Internetbuchhandlungen Amazon oder Mail-Order-Kaiser. Eine Mitglieschaft in der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt (9,- DM pro Jahr) bietet sich schließlich ebenso an wie das regelmäßige Suchen und Kramen in Antiquariaten (Schmiedestraße, Passarelle etc.).

Arbeitet auch, falls es nötig sein sollte - und meistens ist es das nun mal -, an Eurer Sprache und Orthographie. Vermeidet permanente sprachliche Füllsel wie "ähm", "halt" oder "praktisch"; laßt lieber eine kurze Pause und faßt Eure Gedanken. Hetzt Euch nicht selbst und versucht, langsam und gewählt, aber nicht langweilig zu sprechen. Wenn man oftmals denkt, zu langsam zu sprechen, ist das Tempo gerade richtig. Das sind zwar zunächst schwierig umzusetzende Hinweise, aber man ist an einer renommierten Universität, und dementsprechend sollte man sich auch eine angemessen akademische Ausdrucksform angewöhnen. Natürlich werdet Ihr schnell erkennen, daß das a) nicht ganz einfach und b) nicht mal eben in Kürze und Würze möglich ist. Unsere Dozenten stammen aus einer anderen Generation, die wesentlich weniger Slang gesprochen hat als wir, weshalb sie - zumindest viele von ihnen - meistens auch so auffällig gut und gewählt reden können. Selbstverständlich muß dieses Problem jeder für sich selbst überdenken, aber es ist später keine persönliche Angelegenheit mehr, eine sprachlich qualifizierte Arbeit abzulieferen oder einen guten Vortrag zu halten, denn mangelhafte Orthographie oder dummes Gerede werden von den Dozenten nicht selten mit der scheinlosen Rückgabe der Arbeit quittiert oder von den Zuhörern mit der Mißachtung des Referenten.


studentische mitarbeit, referieren und prüfungen

Als Studenten müßt Ihr mitarbeiten! Und diese Mitarbeit sieht nicht unbedingt so aus, daß Ihr Euch setzt, jeden Ausspruch des Dozenten still mitschreibt und danach wieder geht. Bereitet also in den Semesterferien das Thema rudimentär vor, was bedeutet, daß ihr Euch anhand einleitender Literatur kurz über den Themenbereich informiert und eine chronologische Liste der Ereignisse, Begriffe, Fakten oder interessanten Punkte des Themas zusammenstellen solltet, um Euch ständig über Daten und Details informieren zu können. Basiswissen heißt die Devise, die jedes Seminar auf ganz ominöse Art sehr viel interessanter werden läßt, weil man plötzlich etwas machen kann, was die meisten Studenten oftmals nicht zu leisten fähig sind: Man kann mitreden. Und zwar nicht nur so ein unqualifiziertes "Aber das sehe ich nun ganz anders, denn der Schwager meines Onkels beispielsweise macht das nicht so, und dann kann das ja auch nicht generell so sein...", sondern bestenfalls fundierte Kommentare und Überlegungen, was die Dozenten erstrahlen, die Mitstudenten erbleichen und einen selbst erstaunen läßt. Das erfordert aber auch, daß Ihr Euch kontinuierlich mit dem Seminarthema beschäftigen müßt. Bereitet Euch also auf das Seminar vor! Bearbeitet die häuslichen Aufgaben, lest die Quellen oder Texte, notiert euch dazu Fragen und Verständnisprobleme und sucht Informationen über Autoren, Namen, Orte etc. heraus. Es ist ein beruhigendes Gefühl, vorbereitet in ein Seminar zu gehen, welches dann auch sehr viel mehr Spaß macht. Natürlich kann man nicht in jedes Seminar das gleiche Maß an Arbeit investieren, aber eine grundlegende Beschäftigung mit den laufenden Anforderungen ist allemal möglich.

Arbeitet außerdem, wie schon gesagt, aktiv im Seminar mit! Es ist ein stetes Rätsel, warum viele Neuanfänger aus dem die mündliche Mitarbeit honorierenden Schulsystem an die Uni kommen und plötzlich meinen, jedes Wort des Dozenten mitschreiben und sich nicht beteiligen zu müssen. Mitschreiben ist in bestimmten Punkten zwar sehr wichtig, z.B. bei Nennungen von Eigennamen, Auflistungen, Chronologien, Daten, einer Communis Opinio etc., es gilt aber, ein gesundes Maß zwischen Mitarbeit und Mitschreiben zu finden. Das Seminar lebt von Eurer Mitarbeit, und Ihr könnt Euch problemlos und ohne Druck in heimischer Arbeit hervorragend über Sachverhalte informieren und die Ausführungen des Dozenten vertiefen, so daß ihr im Seminar genug Muße zur Mitarbeit finden könnt und können solltet. Laßt Euch übrigens nicht durch falsche Aussagen oder Anmerkungen oder gar die Anwesenheit höherer Semester entmutigen und einschüchtern. Bedenkt, daß niemand perfekt ist und besonders auch höhere Semester in der Regel ungewöhnlich wenig über ein Thema außerhalb ihres Spezialgebietes wissen. Die "Veteranen" verstehen es lediglich besser, wissend zu wirken.


themenerarbeitung, bibliographieren, präsentieren

Ihr werdet während Eures Studiums wohl nicht um kurze oder längere Referate herumkommen, und das ist auch ganz gut so, denn Themen bearbeiten, sie zusammenfassen, Probleme auf den Punkt zu bringen und die Präsentation selbiger ist Euer späteres Kapital auf dem Arbeitsmarkt. Drückt Euch deshalb nicht, wo es nur irgendwie geht, sondern übt das Referieren. Immerhin wollt Ihr ja nicht alle irgendwann einmal im Archiv staubige Akten von A nach B sortieren, sondern landet vielleicht als Personalreferenten bei XYZ oder in der Jugend- resp. Erwachsenenbildung; und wenn Ihr nie gelernt habt, Euch und Euer Thema zu präsentieren und zu verkaufen, wird Euch in diesen Bereichen nicht viel Erfolg zuteil werden. Das klingt jetzt zwar etwas altbacken, aber unterschätzt nach wie vor nicht, wieviel Konkurrenz Ihr leider einmal haben werdet. Und eine gute Präsentation ist fast die halbe Miete. Natürlich darf man nicht allein Wert auf die Darstellungsform legen, sondern muß selbstverständlich auch über das nötige Hintergrundwissen verfügen. Aber die Leute, Eure Zuhörer, reagieren auf Euch und Eure Art, Eure Rhetorik und damit einhergehend erst auf das Vorgetragene, auch wenn es noch so gut ist. Das solltet Ihr übrigens auch niemals bei Prüfungen vergessen (allerdings solltet Ihr noch weniger vergessen, daß Ihr ohne Fachwissen auch mit dem besten Outfit und dem souveränsten Auftritt untergehen werdet - also: viel lernen)! Dementsprechend stößt man auch auf sehr viel mehr Gegenliebe bei den Prüfern, wenn man vernünftig gekleidet und mit einem ruhigen Lächeln in die Prüfung geht, als wenn man in Alltagskleidung und von Panik zerfressen dort auftaucht. Man zeigt, daß dieser Moment etwas Besonderes ist und man das durchaus zu erkennen vermag, vermittelt den meist längere Zeit dort sitzenden Dozenten ein Gefühl der Anerkennung und fühlt sich in guter Kleidung obendrein selbst wesentlich besser - oder zumindest anders. Das ist jetzt auch wahrlich kein Hinweis zur Anbiederei oder Selbstaufgabe, sondern ein kleiner Kurs in der Kunst, andere für sich zu gewinnen. Das Motto heißt: Präsentiere Dich dezent, natürlich und wirkungsvoll. Und lauft in jedem Fall vor einer Prüfung mindestens elfundneunzigmal zu den Prüfern in die Sprechstunde, um Euer Thema genau abzugrenzen und nicht in der Prüfung zu erfahren, daß Euer Prüfer unter dem Thema ´Naturverhältnis´ etwas gänzlich Anderes versteht als Ihr.

Bemüht Euch auch immer, eine ´saubere´ Arbeit abzugeben, die stilistisch, formell und orthographisch in Ordnung ist. Das macht gleich einen guten Eindruck auf den Dozenten, und eine gut gebundene Arbeit macht etwas her und kostet wirklich kein Geld. Bereitet Referate darüber hinaus logischerweise gut vor, so könnt Ihr zunehmend ohne viel Unbehagen in das Semiar gehen und vermeidet viele "Äh"-Füllsel aus Unsicherheit. Es ist dabei gar nicht schlecht, wenn Ihr den Referatstext schon vollständig ausgeschrieben habt, denn dann könnt Ihr schon auf ansprechende Satzkonstruktionen zurückgreifen. Aber vermeidet nach Möglichkeit ein reines Ablesen! Wer liest, wird schnell als langweilig und bequem abgestempelt, und zwar bei Studenten wie auch bei den Dozenten. Immerhin sollt Ihr den Zuhörern ein unbekanntes und vielleicht nicht einmal sonderlich spannendes Thema präsentieren, und wenn Ihr Euch dabei keine Mühe gebt, sehen so manche Mitstudenten gar nicht ein, ihre Zeit damit zu verschwenden. Oder schlimmer: Erfahrenere Studenten hören plötzlich sehr genau zu und stellen unangenehme, kritische Fragen mit scheinbarer Ahnungslosigkeit, um zu sehen, wie gut Ihr das, was Ihr Ihnen gerade langweilig präsentiert, eigentlich verstanden habt. Und nichts ist peinlicher, als im Referat zugeben zu müssen, daß man das gerade so fließend Vorgetragene nicht einen Deut verinnerlicht hat. Deswegen macht es einfach gleich vernünftig. Nennt vor jedem Referat Thema und, falls vorhanden, die Gliederung desselben und Euer Vorgehen (bei Lexikonartikeln unbedingt auch den Verfasser kennen!). So habt ihr einen unkomplizierten und korrekten Eingang in den Vortrag geschaffen, auch wenn das vorher schon der Professor gemacht haben sollte. Referiert Ihr einen Aufsatz, sagt auch etwas zum Autor, referiert Ihr über eine Person, erzählt erst einmal in grober Übersicht deren Lebensweg, politische Ämter, Lebenszeit etc., bevor Ihr ins Detail geht.

Darüber hinaus ist es sehr wichtig zu beachten, daß Eure Zuhörer gern gewillt sind, Euch zu folgen, Ihr sie aber schnell verärgern oder verwirren könnt, wenn Ihr zu viele Details und Fakten schildert. Man meint oft, die in einem Referatstext zusammengefaßten Informationen seien allesamt so wichtig - weil komprimiert -, daß man jedes Detail mitteilen müsse. Daraus resultiert dann leider in den meisten Fällen ein überfordertes Publikum und ein unflüssiges Referat, da man ohne geniales Gedächtnis selten 5-10 Seiten voller Informationen im Kopf behalten kann und daher oft mit dem Aufgezeichneten arbeiten muß. Weitere Probleme entstehen dann automatisch, weil man sich aufgrund der knappen Zeit gehetzt fühlt und am Ende des Referates nur noch wenig Zeit für die Sitzung bleibt - ein rotes Tuch für viele Dozenten. Also lest Euch lieber den Referatstext so oft durch, bis Ihr irgendwann schon bei dem ersten Schlüsselwort eines Absatzes wißt, was in diesem steht. Ihr werdet Euch wundern, wie detailreich, fließend und trotzdem verständlich das Referat dann werden wird, da Ihr fast frei reden könnt und die Informationen, die "unter den Tisch fallen", ohnehin nur noch wenig Relevanz besitzen.

Denn, und das ist eigentlich der Kern dieser Ausführungen, ein Referat ist eigentlich kein Vortrag, sondern eine moderierte Informationsvermittlung. Brecht das herkömmliche Verlaufsschema Handout / Vortrag / Thesen und Fragen / Diskussion auf und streut an logischen Stellen immer wieder Fragen und Thesen für das Publikum ein. Dabei ist es immer wichtig, daß Ihr zu jeder thematischen Frage eine Antwortmöglichkeit bzw. These mitliefert, damit man Euch zustimmen oder Gegenposition beziehen kann. So lockert Ihr das Referat auf, und es wird zu einer gemeinsamen Arbeitsstunde mit Euch als Fachpersonen und Moderatoren und dem Publikum sowie dem Dozenten als interessierten Zuhörern und Beitragsleistern. Am Ende, also nach maximal einer Stunde (!), faßt Ihr dann noch einmal das Wichtigste zusammen und leitet mit dem gleichen Muster Fragen / Thesen zum allgemeinen Teil der Sitzung über.

Und noch ein kleiner Tip am Rande: Problematisch ist nun mal, daß man von 20-60 Augenpaaren angestarrt wird, wenn der Dozent einem das Wort zum Beginn erteilt. Alle warten und sind auf die berühmten ersten Sätze gespannt, die die Qualität des Referates oftmals schon vorwegnehmen. Also, was kann man dagegen tun? Ihr solltet stets eine Tischvorlage (Handout) vorbereiten, welche Ihr vor dem Seminar herumreicht. Und wenn Ihr dann an der Reihe seid, folgt erst einmal Eure Frage, ob denn auch wirklich jeder dieses Handout habe, worauf alle natürlich noch einmal auf den Tisch schauen werden, ob dieses gerade erhaltene Blatt denn auch in der Tat noch dort liegt. Und in diesen zwei unruhigen Sekunden könnt Ihr locker starten, ohne mit Blicken durchlöchert zu werden. Bestenfalls könnt Ihr sogar noch etwas zum Handout, zum Referat oder zu Eurem Vortragstil sagen und seid dann schon im Fluß. Und da das jetzt alle wissen, wird es wohl nicht mehr funktionieren...

Erarbeitet Euch ein Thema stets vom groben Rahmen zum feineren. Nehmt Euch zuerst ein kleineres historisches Lexikon oder allgemeinere Literatur, geht dann zum großen historischen Lexikon über und bedient Euch zuletzt spezieller Literatur zum Thema und zu den Quellen. Dann werdet Ihr auch recht schnell eine gute Gliederung erkennen und springt nicht gleich ins kalte Wasser. Falls Ihr bibliographieren müßt, findet Ihr Bibliographien neben den im Literaturverzeichnis häufig genannten in vielen Büchern zum Thema auf den letzten Seiten (z.B. Oldenbourg Grundriß der Geschichte) oder in speziellen Bibliographien, z.B. der L´Année Philologique (auch "Marouseau" genannt). Zeitschriftenaufsätze sind sämtlichst in der IBZ, der Internationalen Bibliographie der Zeitschriftenaufsätze, verzeichnet. Solltet Ihr dabei mal ein Problem mit dem Kürzel der Zeitschrift haben, könnt Ihr dieses garantiert mit dem Internationalen Abkürzungsverzeichnis der Zeitschriften, kurz ITA genannt, entschlüsseln. Auf diese Art und Weise könnt Ihr Euch schnell und ohne viel Aufwand eine Liste mit zahlreichen Titeln zusammenstellen. Schreibt die Einleitung einer Arbeit, falls Euch das mehr liegt, erst nach dem Schlußteil und überprüft, ob beide Teile - Einleitung und Schlußteil - inhaltlich zueinander passen und die gleichen Fragestellungen behandeln.


hilfreiche literatur

- K.D. Bünting u.a., Schreiben im Studium. Ein Trainingsprogramm, Darmstadt 1996.
- J. Stary/H. Kretschmer, Umgang mit wissenschaftlicher Literatur. Eine Arbeitshilfe für das sozial- und geisteswissenschaftliche Studium, Darmstadt 1994.
(Beide Bücher sind im Set für DEM 39,80 bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft erhältlich. Nr. B 14714-6)
- M. Papst-Weinschreck, Reden im Studium. Ein Trainingsprogramm, Darmstadt 1995.
- L. Dietze, Mündlich: ausgezeichnet. Informationen, Tips und Übungen für ein optimales Examen, Darmstadt 1999.
(Beide Bücher sind im Set für DEM 39,80 bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft erhältlich. Nr. B 14715-4)
- E. Dichtl/M. Lingenfelder (Hg.), So finanziere ich mein Studium. Der Ratgeber für alle Fachrichtungen.
- U. Eco, Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. (UTB)
- G. Bolduan/K. Kappei, So finden Magister einen Job. Der unentbehrliche Ratgeber für den Berufseinstieg - Adressen, Tips, Einstiegshilfen, Frankfurt a. M. 1998.
- W. Mentzel, Rhetorik. Frei und überzeugend sprechen, Planegg 1997. (12,90)
- M. Nöllke, Schlagfertigkeit, Planegg 1999. (12,90)
- C. Nöllke, Präsentieren, Planegg 1998. (12,90)
- A. Edmüller/T. Wilhelm, Manipulationstechniken, Planegg 1999. (12,90)

Das war´s erst einmal. Ich hoffe, daß Euch meine kleinen Ausführungen hier einen besseren Start in das - ohne Zweifel ziemlich ´kewle´ - Studentenleben vermittelt haben und Ihr den Uni-Alltag jetzt besser überblicken und abschätzen könnt.



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