WebSite Jan Stetter: Kendo, Aikido, Geschichte, Rollenspiele (StarWars, Mutant Chronicles, Das Schwarze Auge, 7te See, Agone), Maeuse und Studium (Politik, Antike, Geschichte, Tutorium)
 
 
 
 
kendo & aikido

 
 

 

 

Kendo und Aikido sind japanische Kampfsportarten, die sich zwar in der Art ihrer Ausübung grundsätzlich voneinander unterscheiden, aber im Wesen und Hintergrund große Ähnlichkeiten miteinander besitzen und dadurch eine harmonische Kombination zusammen bilden können. Beide Kampfsportarten sind in Deutschland noch nicht allzu sehr "versportlicht" (es gibt wohl ca. 1.000 aktive Kendoka und 10. - 15.000 Aikidoka) und konnten sich deshalb glücklicherweise die traditionellen Werte und das Wesen, das der Japaner mit dem Wort Do (Weg) oder Budo (Weg des Kämpfers) verbindet, in mehr oder weniger weiten Teilen bewahren. Details dazu findet Ihr auf den Seiten zum Wesen dieser Wege.
Ken - Do kendo

Kendo, der ´Weg des Schwertes´,  ist eine aus den traditionellen Schwertkünsten der japanischen Samurai entstandene Kampfsportart, bei der sich zwei mit einer Rüstung gut geschützte Kämpfer bemühen, dem jeweils anderen mit dem Shinai - dem Bambusschwert - an bestimmten, genau festgelegten Stellen des Körpers (Kopf, Rumpf, Unterarme und Kehle) Treffer zuzufügen. Kendo hat seinen Ursprung in Japan, wo es von Millionen Menschen mit Begeisterung trainiert wird, und kann auf eine lange und wechselhafte Geschichte zurückblicken. Durch die historisch bedingten Wandlungen des moralischen Selbstverständnisses erhielt Kendo seinen sportlichen Charakter und kann auch heute noch als eine Möglichkeit der menschlichen Körper-, Bewußtseins- und Mentalitätsbildung eine große Bedeutung besitzen. Aus den traditionellen japanischen Fechtkünsten hat sich ein moderner Sport für jedermann entwickelt, der dem gewissenhaft Trainierenden neue Wege aufzuzeigen vermag und - nicht zuletzt durch seine traditionellen Einflüsse - nach wie vor eine große Faszination ausübt.
Ai - Ki - Do aikido

Aikido ist eine verhältnismäßig noch sehr junge Budo-Sportart, deren Begründer, O-Sensei Morihei Uyeshiba (geb. 1883), ein vollendeter Kampfkünstler aus einer alten Samuraifamilie, erst 1969 verstorben ist. Aikido setzt sich aus den Silben Ai (Harmonie), Ki (Geist) und Do (Weg) zusammen und ist eine nahezu rein auf Verteidigung ausgelegte Kampfsportart, die fast auschließlich mit Hebeln, Würfen und Zentrifugal- sowie Zentripedalkräften arbeitet. Ziel vom Aikido ist es, den Angriff eines Attackierenden aufzunehmen und dessen Kräfte weiterfließen zu lassen, so daß diese im Nichts verschwinden, während man selbst den Angreifenden kontrolliert. Aikido kann, wie Kendo auch, ein hervorragendes Mittel zur menschlichen Bildung sein, und die beste Art, es zu verstehen, ist immer noch, es auszuüben und es zu studieren, wofür allerdings - wie in allen Kampfsportarten - Jahre der Geduld und Beharrlichkeit benötigt werden.