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degenesis

 
primal punk / endzeit

 

 

Eshaton. So nannten sie den Einschnitt. Gestern Hochkultur, heute Steinzeit. Feuer regnete vom Himmel, verbrannte das Land, verbrannte die Menschen. Die Erde zitterte, bäumte sich in Qualen auf. Ganz wie ein Fiebriger in den letzten Zügen. Doch die Erde verging nicht. Sie veränderte sich. Das Urvolk war untergegangen, und mit ihm das Wissen zehntausendjähriger Kultur. Die Überlebenden kämpften um Essen und sauberes Wasser. Mit leeren Augen starrten sie auf die verrottenden Karossen ihrer Vorfahren, streunten ahnungslos durch die Ruinen einer großartigen Zivilisation. Eine Zivilisation, die sie vor langem abgestreift hatten, beiläufig und selbstverständlich, wie eine Schlange aus ihrer alten Haut schlüpft. Frei von Moral und Ethik und naiv wie Kinder blickten sie auf ein zerstörtes Europa, von Naturgewalten gepeinigte Landschaften, giftige Sperrzonen – und sie wussten nur, dass sie sich gegen diese Umwelt behaupten mussten, oder mit ihr untergehen würden. Die Zeit verging. Der Rauch über den großen Kratern verwehte, und die Völker hatten aufs Neue ein Gerüst Kultur um ihr Leben errichtet. Noch war es wackelig und die Nägel spärlich gesetzt. Dann und wann brach eine Zivilisation unter Getöse zusammen – doch das Baumaterial fand an anderer Stelle Verwendung. Flickschusterei - aber ein Neuanfang nach Jahren des Niedergangs. >>> Click & Zoom

Wir schreiben das Jahr 2585. Europa ist gespalten in mehrere, untereinander konkurrierende Kulturen: Die Völker Borcas klammern sich an die rostigen Relikte des Urvolks; die Franker sind den einlullenden Worten der Pheromanten erlegen; Purgare ist auf der einen Seite verbranntes Land, auf der anderen Seite fruchtbare Ebene, doch zerrüttet von ewigen Kämpfen mit den Balkhanern; die Pollner ziehen in großen Trecks von Oase zu Oase, bevor auch dieses Fleckchen Grün von der Fäulnis verschlungen wird; Hybrispania ist geschlagen mit einem jahrzehntelangen Befreiungskampf. Jenseits des Mittelmeers liegt die größte Gefahr für das gebeugte Europa: Das erwachte Africa mit seinem übermächtigen Händlerkult der Neolibyer setzt zum Schlag an. Gesetzlose, Forscher, Glücksritter und Idealisten zieht es hinaus in die Wildnis, auf der Suche nach den Überresten einer mysteriösen Vergangenheit oder dem Versprechen einer Zukunft, die kein Mensch sich je zu erträumen wagte. Andere – Chronisten, Spitalier, Wiedertäufer – Anhänger von Organisationen, Machtgruppen oder Kulten, durchstöbern das ächzende Land nach Wissen oder begeben sich auf einen Kreuzzug gegen die Dämonen der Vergangenheit. Sieben Kulturen, dreizehn Kulte oder Organisationen: Welches Volk, welche Philosophie, welcher Glaube wird sich durchsetzen und bestimmen, wie die Zukunft aussehen wird? Werden es jene sein, die den Ruhm der Vergangenheit heraufbeschwören? Oder jene, die sich auf den Trümmern des menschlichen Hochmuts eine tapfere neue Welt errichtet haben?

Degenesis handelt von Hoffnung und Verzweiflung. Es handelt von Menschen im Kampf zwischen Zivilisiertheit und Barbarei, stellt die Frage, wie weit sich unsere Rasse wirklich entwickelt hat, seit wir von den Bäumen geklettert sind. Die Welt von Degenesis gleicht einem zerstörten Garten Eden, aber wie dieser trägt sie das Geheimnis von Gut und Böse, von Ignoranz und Erkenntnis, Barbarei und Kultur in sich. Das Rollenspiel Degenesis stellt die Schauplätze und Geschehnisse dieser Welt vor. Die Spieler verkörpern dabei endzeitliche Charaktere, die so genannten Spielercharaktere oder auch kurz SC. Diese werden sich in einer unwirtlichen Zukunft behaupten müssen, werden ihr Schicksal und das anderer Leute beeinflussen – zum Guten wie zum Schlechten. Es liegt in ihrer Hand.
(© Degenesis Grundregelwerk)


Also, was gibt es hier zu Degenesis:
Zusammenfassung des Regelwerkes

Interessante Links zu Degenesis:
Sighpress/Degenesis | Allgemeine Infos | Degenesis-Forum | Downloads/Gallerie/Karten |
Marko Djurdjevic (Arts) | Klaus Scherwinski (Arts) | Living Rope (Arts) | Massive Black (Arts) |